Schlaflos in Seattle

von Inken Richter-Rethwisch

Bild: Floydine / fotolila.com

 

Schlaflos in Seattle

Einer meiner Lieblingsklassiker der romantischen Komödien aus Hollywood ist der Film „Schlaflos in Seattle.“ Ein Mann und eine Frau sollen zueinander finden. So hat es sich zumindest ein kleiner Junge ausgedacht. Er hatte gespürt, dass sein Vater sich einsam fühlt. Seitdem versucht er mit viel Mut und Fantasie seinen Vater und die Auserwählte in Kontakt zu bringen. Dabei scheint ihn die tiefe Ahnung zu leiten, dass sie die Richtige sein könnte. Nach allerlei Hindernissen gibt es schließlich ein Happy End. Zwei Welten finden zueinander.

Sehnsucht und Ungewissheit

Der Advent beschreibt nichts anderes als die Sehnsucht, dass zwei getrennte Welten zueinander finden. Noch lebe ich in einer Art Übergang, die von Sehnsucht und Ungewissheit geprägt ist. Das Eigentliche steht noch aus. Himmel und Erde sollen zueinander finden. Aber in der Zwischenzeit gibt es die Sorge, wie das überhaupt gelingen kann. Manche der täglichen Nachrichten lassen mich daran zweifeln, ob überhaupt etwas vom Himmel hier spürbar werden kann. Wie können getrennte Welten zueinander finden und was kann ich dazu beitragen?

Himmel auf Erden

Wie im Film ist es ein kleiner Junge der Himmel und Erde miteinander in Berührung bringt. Dieser kleine Junge erweist sich als genau der Richtige. Ein Kind, das spürt wieviel Sehnsucht Menschen umtreibt. Ein Kind, das den Mut hat Grenzen und Hindernisse zu überwinden. Allen Widerständen zum Trotz wird in ihm der Himmel greifbar auf Erden: einfach, weil er bedingungslos liebt. So gelingt eine Verbindung zwischen Himmel und Erde. In der Geburt Jesu kommt meine adventliche Hoffnung an ihr Ziel!

Die Autorin

Inken Richter-Rethwisch

Inken Richter-Rethwisch

Studieninspektorin im Predigerseminar Loccum